Gedichte von
Mein Jesus
Die Ökonomie
Nachdenken Verboten
Die islamische Gefahr
Die Konvertierung
Die Muselmänner über mir
Ehefrau gesucht?
Iblis der Teufel
Mein kritischer Freund
Probleme
Rückkehr aus dem Altersheim
Wie lange noch
Vatan Almanya
Bizim Deutsch
Das Charakterhaus
Es beginnt bei der Menschlichkeit
deinem alles tragenden Fundament,
oberflächliche Religionsgeflogenheit,
Auswendiglernen als Sinn bekennt
Das Kopftuch, kein Garant,
ebenso kein langer Bart,
sie löschen kein Charakterbrand,
Hülle und Volumen gehören gepaart
Wie trügerisch ist der Vergleich.
Wer gehört alles in die Hölle!?
Ein höchst gefährlicher Denkbereich
Hast du etwa den Überblick,
über all deine Taten,
Obrigkeitsgefühle, ein Fallstrick,
lass dir vom Zählen abraten
Was nützt das Gebet,
wenn entstehender Hochmut
die guten Taten verweht
Lächle aus einer Herzdimension,
deine steinernen Gesichtszüge,
verschärfen bloß die Situation
Erhebe dich nicht in Wut,
du wirst es bedauern,
kühle erst kochendes Blut
Schlage keine Fehler ins Gesicht,
selbst dein Schöpfer wartet damit
bis zum hohen Gericht
Kämpfe gegen deinen Geiz,
ein Palast im Paradies,
ersetzt jeden weltlichen Reiz
Es stählert dich ständiger Kummer,
auf dich zugeschnittenes Maß,
schalte dein Gejammer stummer
Harre aus in Geduld,
dein Zeuge ist ewig,
mit bewiesener Unschuld,
wurde aus dem Sklaven ein König
Lerne erst das Schweigen,
so bekommen Worte Gebühr,
erst dann kannst du aufzeigen,
dem Suchenden die wahre Tür
Islam ist unsere Meinung,
zu vertreten überall,
beginnen wir die Schönredung,
ist Iblis am Wörterball
Mein Jesus
Geboren bist du ohne Vater,
von einer nie berührten Mutter,
als Säugling ließ dich mein Herr sprechen,
die religiöse Talfahrt solltest du unterbrechen
Dein Herr braucht keinen Vater zum Erschaffen,
doch das machte wohl Einigen nach dir zu schaffen,
musstest wohl so was sein wie ein göttlicher Sohn,
so vermenschlichte man deinen Herrn, welch Hohn!
Deine Prophetenmission ist nur noch Spott,
denn sie machten aus dir einen Gott,
so entfernten sie dich aus ihrem Leben,
ihnen sind menschliche Konzilversprechen geblieben.
Das alles taten sie nach deinem Abgang,
dem Monotheismus bescherten sie den Untergang,
wie wäre bloß deine Reaktion gewesen,
kamst du doch, um diese Krankheit zu genesen.
Zwischen Mensch und Schöpfer sei ein tiefer Graben,
denn die Menschen seien mit Sünden befleckte Raben,
gestorben seiest du für all unsere Sünden,
das würde den einzigen Ausweg begründen.
Nun verspeist man sogar dein Leibe,
im Magen weilst du, welche erniedrigende Bleibe,
Logik und Menschenverstand ziehet von Dannen,
sonst werden sie euch auch ans Kreuz spannen
Diesen Irrsinn vermarktet man nun als Errettung,
Gottes Kind zu werden, lockt da als Vergütung,
weltweit ruft man zu diesem morschen Konstrukt,
Broschüren erreichen mich, angeblich für dich gedruckt.
Eigentlich müsste die Bibel Aufschluss geben,
wenn man diese nicht hätte verändert nach belieben,
doch Jesus, mein geliebter und geachteter Prophet,
Gott sei dank, das im Koran die Wahrheit über dich steht
Mein Jesus, ich kann dich nicht diesem Irrglauben überlassen,
werde aufklären, auch wenn sie mich dafür hassen,
du musst wieder deinen gerechten Platz finden,
deine islamische Lehre hat wieder Einzug finden!
Die Ökonomie
Denkväter bringen neue Ansätze,
die Dicken erhöhen ihren Anteil,
schnell folgen daraus Gesetze
Ohnmachtgefühle machen sich breit,
das Globalisierungsphantom kommt,
uns bleibt, was der Löwe verteilt
Dein Arbeitslosengeld und du,
es grinst der Manager,
durch erhöhten Shareholder Value1
Isst bitte mehr,
auch wenn es nie war,
euer Kühlschrank leer,
denn die 24 Stundenschicht
und das Maschinenheer
geben noch einiges her
Viel Arbeit ermöglicht die Flucht,
nach zwölf Stunden Tagen,
wartet die warme Karibikbucht
Wonach handelt bloß der Konsument?
Die Absatzbemühungen verpuffen,
seit er hybrid2 durch Läden rennt
Absatzgierige im rauen Werbungsmeer,
sinkendes Involment3 was nun!
Es hält der Frauenkörper her
Was treibt die unsägliche Konkurrenz,
die fehlende Markttransparenz
zwingt alle zum Kampf
wer erreicht die schnelle Präsenz?
Im Zweifel wird eben aufgekauft,
Tausende Stellen fallen weg,
das Kind wird Strategie getauft
Gottes unendliche Realität,
den Ökonomen graust es,
hoch lebe die Banalität
Wie, Mensch keine Denkmaschine?!
Der Zug rollt wunderbar,
auf Newtons Denkschiene
Ein recht unsystemisches Gedicht,
Homo oeconomicus4 komm zurück!
Ins hoch gelobte Gleichgewicht
Wie, Mensch keine Denkmaschine?!
Der Zug rollt wunderbar,
auf Newtons Denkschiene
Ein recht unsystemisches Gedicht,
Homo oeconomicus komm zurück!
Ins hoch gelobte Gleichgewicht
Nachdenken Verboten
Islam, für viele Muslime ein Mienenfeld,
auf dem man sich auch besser verhält,
zu viele Mienen haben wir unwissend addiert,
deren Zünder werden durchs bloße Nachdenken berührt
Wer nachdenkt, ist ein Reformer.
Wer in Frage stellt, ein Respektloser.
Wer verbessern will, ein Undankbarer.
Und wer aufklären will, ein Möchtegerngelehrter.
Was fällt dir ein, als junger Spunt,
streu kein Salz in latente Wund,
nein, das was du ansprichst gibt es doch nicht,
denn wer dir Recht gibt, verliert sein Gesicht!
Du darfst unseren Altstatikern nichts mitteilen,
denn sie möchten gern in gutem Glauben verweilen,
sei doch keiner der hier Fitna erzeugt,
komm sei einer, der sich nicht nur vor Allah verbeugt
Was ist komfortabler als das Nachfragen?
Denkfaulheit wie zu unwissenden Tagen,
Das Gehirn in gutem glauben vermietet,
das der Mieter dir das Paradies bietet
Braucht der Islam nun die geforderte Reform?
Nein, dieser Bedarf ist allerdings bei uns ernorm!
Folgen wir wieder Allahs Einladung zum Nachdenken,
wird der Islam nicht einengen, sondern beschenken!
Die islamische Gefahr
Im Hinterhof gediehen,
keiner kann sich mehr
dieser Wahrheit entziehen
Seine Expansion kapitulierte vor Wien,
doch die Armut brachte ihn
sogar nach Berlin
Die Gastarbeiter brachten ihn mit,
nun bringen beide zusammen
ganz Deutschland aus dem Tritt
Die Rede ist vom Islam meine Herrn,
der letzten Buchreligion,
unheimlich wie sie sich vermehrn
In der Hoffnung,
die Masse würde verputzen,
dachte niemand daran,
ihre Vorzüge zu nutzen
Muslime, die bedrohende Gefahr,
jedenfalls erklärt es,
der Verfassungsschutz für wahr
Was ist Islam,
und was nur Tradition,
weder die Muslime wissen so recht,
noch die streitende Nation
Bücher und Sendungen zur Gefahr,
vermehrt mit spitzer Zunge,
zu Hauff und Schar
Es redet der Orientalist,
gefolgt vom Arabist,
wenn das Thema mal wieder
Märchen aus 1001 Nacht,
statt Islam ist
Terrormeldungen legen Medien lahm,
ich möchte gratulieren,
zum nicht neuen Feindbild Islam
Integrationsforderungen voller Arroganz,
doch sie wissen nichts,
über Islam und dessen Dominanz
Muslim so integriere dich,
mit allem,
und ohne Islam versteht sich
Zunehmend Muslima im Uni Dasein,
ihrem Kopftuch die Kampfansage,
schon jetzt ein Rechtstaatspein
Demografische Probleme überall,
nur die Muslime bleiben,
mit dem Nachwuchs am Ball
Bald jeder zweite Muslim hier?
Welch Wahn!
Ruft ehemals Deutsche auf den Plan
Subgesellschaft Islam gut inszeniert,
doch schon bald sind Pfarrheime
zu Moscheen umfunktioniert
Im Hinterhof gediehen,
keiner kann sich mehr
dieser Wahrheit entziehen
Die Konvertierung
Dein Leben lang vor Fragen wegrennen?
Es hat dir nicht geholfen,
Islam als veraltet zu benennen
Tauche Dunkelheit durch Licht!
Hör auf deinen Seelenschrei.
Erreichte Sackgassen der betäubten Sicht
Dich hat nun die Botschaft erreicht,
du willst eigentlich einsehen,
doch keiner macht es dir leicht
Deine Eltern, für Abtrünniges tolerant,
so wollten sie immer nur das Beste,
mit deinem Wunsch kommen sie angerannt,
am Körper, des Teufels Uniform und Weste!
Plötzlich hasst die Mutter den Sohn,
der Vater die geliebte Tochter,
ist das nicht blanker Hohn,
für den rationellen Betrachter?!
Gewiss, kein einfacher Schritt,
das Lager ändert sich,
welches man fortan vertritt
Doch die Sache ist machbar,
obwohl du Schuldner bist,
erweißt sich Allah dir dankbar
Engel, die dich nun Lobpreisen,
Allah gibt dir die nötige Kraft,
Er schützt dich vorm Zerreißen!
Dir weit, viel sinnlose Tradition,
deshalb kannst du es leben,
Islam in reinster Version
Wenn dich Allah damit beschenkt,
wirst du erstaunt sein,
wie es andere Geschwister einengt
Komm sei jetzt das Licht,
was in seiner Umgebung,
alle suchenden Seelen anspricht!
Die Muselmänner über mir
Herr Maier beschreibt seine Nachbarn
Nein, Hilfe, et ist wieder so weit,
von Fridach bis Sonndach ist Besuchszeit,
als ob sie treten mingge Schädel breit,
Krach und Jetummel bis in späte Zeit
Kürzlich waren Gotteskrieger bei ihnen,
sie trugen Todesjewänder ohne Streifen,
konnte dunkle Machenschaften vernehmen,
das nächste Mal werde ichenz zum Hörer jreifen
Die Kaufen ein, als käme inne Kriech,
kistenweise wird das Zeug rinn jetrage,
mich schockte der Europreisanstiech,
doch die scheinen es jut zu vertrage
Im Sommer fuhren sie in die Heimat,
den Mercedes bepackt bis zum Rand,
da fragte ich erstaunt mingge Irmgard:
Hörens, sind Kamele mit Autos verwandt?
Ihre Opfertierkes werden zu Tode gequält,
neulich trugen sie so eins den Flur entlang,
davor hant die den Hungertod jeübt,
und datt inne janze Monat lang
Die Frau hat schon wieder nen dicken Bauch,
frach mich ständisch nach dem Grund,
ist Kindermachen deren Hobby oder Brauch?
Und warum hant dej kinne Hund?
Dat Mädche mutt schon Kopptuch tragen,
datt arme Ding wird unterdrückt,
soll ich inne Befreiungsversuch wagen?
Nein, die steinigen mich, die sind verrückt!
Am Fridach sah ich dej Husherr,
in der Stadt, vor nem klejn Minarett,
upp ejnmal soviel Bärtige wie er,
upp den Köppen, so ne art weißes Kriegsbarett
Nun sind sie heyy und wollen nitt jonn,
sie flüchten in ihre Muselmannidentität,
ihre Relijon werde ich wohl nie verstonn,
wir müssen jett donn, aber ich jlüff, et is zu spät
Ehefrau gesucht?
Nicht kurz die Wunschliste,
gesucht, die perfekte Partnerin,
mühelos soll sie drehen die Heiratskiste,
zu vergeben, die Rolle als Dienerin
Jeder will für sich die Beste,
doch was haben wir überhaupt verdient?
Suchen die weiße Weste,
obwohl selbst gewesen, mit Sünden bedient
Ihre Eigenschaften sind weniger interessant,
bildhübsch und jung soll sie sein,
Auge, hast mein Verstand überrannt,
charakterlose Schöne machen eine Ehe zur Pein
Wach auf, hast Maß verrückt,
aus wem wird eine künftige Mutter?
Unzureichend das der Anblick entzückt,
nur Opferbereite zeigten sich als Eheretter
Der Prophet pocht auf die Wichtigkeit,
lähmende Ängste, an die falsche zu geraten,
nur unzählige Dua stellen Schutz bereit,
von voreiligen Entschlüssen bleibt abzuraten
Getrieben von Scheidungsängsten,
zu viele scheuen nun den Schritt,
heiraten aus dem Kreis der Engsten,
ein Garantiedenken das Schaden erlitt
Die Eltern erhöhen die Meßlatte,
nur volksintern erfolgt die Ausschau,
muss kennen, jeden Brauch und Sitte,
seht doch! Gläubige nicht- Landsfrau,
erschreckende Vorurteile, wie um die Wette
Ummagedanke tau endlich auf, tau!
Mein Sohn, erzähl von deinem Einkommen,
Nett, gefülltes Konto bis zum Rand,
gehörst in die Familie aufgenommen,
deine Person wurde somit uninteressant
Wer hilft den suchenden Geschwistern,
viele Willige auf beiden Seiten,
frustriert von untätigen Vermittlern,
mutlose haben aufgehört, Wege zu bereiten
Vielen Schwestern reicht die Umwerbung,
die zwanzig schon längst überschritten,
Avers geworden gegen jegliche Bindung,
aus Heirat wird Utopie, immer später beschritten
Zappeln lassen hat sich bewährt,
man gibt sich gern kompliziert,
meinen, so stiege ihr Wert,
wer hat sie auf Kampf trainiert?
Weite Wege, enttäuschende Fehlversuche,
irgendwann verlässt einen die Lust,
nur noch Kraft für die Passivsuche,
meist unerhofft, beendet Allah die Frust
Iblis der Teufel
Er kennt uns nur zu gut,
schon bei unserer Schöpfung
packte ihn der Hochmut
Wissend, all unsere Schwächen,
durch uns wurde er entlarvt,
bis zum Ende der Tage nun
will er sich an uns rächen
Fühle dich nie in Sicherheit,
es gibt keine Paradiesgarantie,
er hält sich zum Umstoßen bereit
Dich überkommt Schlaf, ihn nicht,
du dachtest guter Dinge zusein,
doch erschlich er sich deine Absicht
Verlier ihn nie aus den Augen,
mehr Wissen als jeder Mensch,
ihn klein reden, wird nichts taugen
Schau vermehrt auf deine Sünden
sonst lässt er dich wie so viele
in Geläster münden
Sei auf der Hut, gib Acht !
Er sitzt auf Wegen,
am hindern gedacht.
Denk nie ans Aufgeben
Ihm Freund, manche Adamskinder,
halte nichts auf ihren Tadel,
Allah ist der wahre Beender
Ertrage geduldig dein Schicksal,
er will dich beschwerdend sehen,
Erleichterung kommt nach Drangsal
Er propagiert die Freiheit,
handele nach Gelüsten,
schon seihst du befreit !
Wie seine Helfer dich begehren,
so unwiderstehlich seihst du,
ließest dich nicht belehren,
benutzt, abgestellt und was nu?
Bei Erfolgen der erste Gratulant
plötzlich zeigt er dir,
manche Sünden als anerkannt
Hat er dich geduldig verführt,
ist dies nicht das Ende,
er hat dich bloß berührt,
komm zurück, ins erlaubte Gelände
Bei Allah, nimm Zuflucht,
das Meer des Unglaubens
kennt sonst keine rettende Bucht
Mein kritischer Freund
Zuerst wird kritisiert,
dann erst nachgedacht,
im Kopfe rationalisiert,
an allem gehegter Verdacht
Gefragt um gefragt zu haben,
musst unbedingt alles loswerden,
kannst einfach nichts vertagen
Welche Absicht hegen endlose Fragen?
Ist es wirklich Wahrheitssuche
oder eher ein leises Beklagen?
Stellst fragende Thesen auf,
keiner weiß was du willst,
mental abgeschaltete zu Hauff
Bringst keinen nach Vorne,
verwirbelst im Grunde nur,
auf der Zunge gewachsene Dorne,
Im Munde, Worte abstoßender Natur
Fern ab von jeder Empathie,
unterbrichst gerne den Gesprächsfluss,
erzeugst eher Antipathie,
als des Zuhörers Genuss
Worte ohne unterstützenden Segen,
zerstören angenehme Atmosphäre,
geredet des Egos wegen
Kritiken, ob zu recht oder unrecht,
findest immer den Hacken,
mein toller Hecht
Probleme
Von deinen Sünden produziert,
von deinem Schöpfer geschickt,
eigens für dich konzipiert,
eigens nach Maß gestrickt
Das woran du zergehst,
ist für andere nicht existent,
das was du erflehst,
bleibt für andere latent
Die Welt, dein imaginäres Gefängnis,
Probleme bekommt wer Ihm Wert ist,
sicher bringen sie auch Bedrängnis,
ohne diese nun mal der Mensch vergisst
Ansprüche auf ein sorgenfreies Leben,
der Moderne hat es uns suggeriert,
Geschichtsblicke werden Aufschluss geben,
Probleme haben Charaktere generiert
Dein Kopf dreht sich,
zudem auch noch die ganze Welt,
alles geht zu schnell für dich,
dieses Karussell wurde für dich erstellt!
Wie plötzlich alles begann,
wie schnell die Zukunft vergraut,
wie labil man sein kann,
wie Angst den Blick verbaut
Du fühlst dich so schwach,
fern geglaubte Sünden rufen,
erlaube dir nichts, denn voller Schmach,
sind Menschen breit dich abzustufen
Du schnappst nach Luft,
es engt dir den Brustkorb ein,
Heilsbringer erwiesen sich als Kluft,
im freien Fall erhöht sich die Pein
Iblis rät zum Suizid,
hält zu werfendes Handtuch bereit,
er noch nie zum Wohl beriet,
er schon immer suchend Geleit
Zurückgezogen, am liebsten allein,
die gut gelaunten nerven bloß,
alle haben traurig zu sein,
trübes sitzen mit Hass im Schoß
Los beschwer dich ruhig,
frag zornig warum es dich trifft,
warst zu mehr fähig,
durchgefallen mit Zungengift
Lerne den hoffnungsvollen Blick,
Probleme sind mühsame Stufen,
wollen nicht an dein Genick,
sie im Grunde zur Erkenntnis rufen
Schau dir die Bilder an,
viele hätten gerne deine Sorgen,
vieler Leben im Elend begann,
nun sag, was lässt dich noch beklagen?
Es gibt nicht einfaches,
nur das was Allah erleichtert,
bitte drum, entfache es,
um Rahma, die alles erheitert
Bekunde seine Einigkeit,
er soll es dir abnehmen,
bekunde deine Angewiesenheit,
er kann es dir abnehmen,
bekunde deine Nichtigkeit,
er wird es dir abnehmen
Die Prüfung ist vorbei,
du schaust zurück,
als wärst du nicht dabei,
die Probleme gebaren das Glück
Rückkehr aus dem Altersheim
Vater, ich muss dir was sagen,
ich weiß, du wirst sicher verzagen,
nun nach all den Jahren,
bist du einfach nicht mehr zu ertragen
Vater du engst uns ein,
willst Zuneigung wie ein Kind,
hast krummen Rücken, hast steifes Bein,
wirst vielleicht bald blind,
deine Pflege würde zur Pein
habe eine Empfehlung, als dein Kind:
Vater es gibt da ein schönes Heim,
eines der zwei neuen in unserer Stadt,
wirst dich fühlen wie Daheim,
unser Besuch findet am Wochenende statt
Sohn du brichst mir mein Herz,
will hier bei meinen Enkeln sein,
in meinem Brustkorb ein dumpfer Schmerz,
mein Sohn, steck` mich dort nicht hinein!
Opa, warum packst du deine Sachen,
wohin bringen dich die Undankbaren,
habe ich das später auch zu machen,
wird diese Saat auch Verhalten gebaren?
Der Individualismus hat Früchte getragen,
das Konstrukt Familie schmilzt so dahin,
keiner will mehr den anderen ertragen,
jeder geht seinen eigenen Weg, egal wohin!
Da sitzt du nun unter Schicksalsgenossen,
das Fotoalbum in der Hand,
hattest du doch unzählige Bilder geschossen,
die Tränen werden des Blickes Gewand
Sieh mal hier, deine verstorbene Frau,
glückliche Familienfotos erscheinen wie trug,
als sie starb, verlor sich das Tau,
ihr fehlen dich hierher trug
Das Wochenende ist endlich gekommen,
es belebt unseren gepflegten Schrottplatz,
die Kinder werden als Besucher wahrgenommen,
sie nehmen auf den Besucherstühlen Platz
Sie reden sanft im fürsorglichen Ton,
nimmst deinen Enkel auf den Schoß,
so wie einst mit deinem Sohn,
Tränen zurückhalten, wie geht das bloß?
Monate vergehen, du schmilzt dahin,
wirst du hier dein Ende nehmen?
Alle um dich nehmen es so hin,
Herr, kannst du mir die Last nehmen?
Der Enkel wippt auf Opas Schaukelstuhl,
im Schlafanzug mitten in der Nacht.
Mein Sohn ist dir nicht wohl?
Vater, muss halten hier die Wacht
Ich sah Opa weinend im Traum,
seine Seufzer gingen durch Wand und Stein,
ihr schient erfreut in eurem Raum,
ihr wart groß und er so klein
Doch dann sah ich euer Herz,
es wurde zunehmend grauer,
es färbte ihn Opas Schmerz,
es erhärtete sich durch seine Trauer
Hier sitze ich nun auf seinem Erbe,
auf dem was mich an ihn erinnert,
auf das ich nicht wie ihr verderbe,
auf das sein Stuhl nicht trauert
Mein Sohn, gibt mir die Hände,
die Botschaft ist nicht zu übersehen,
meine Schandtat muss nehmen ein Ende,
Geh jetzt schlafen, wir werden ihn holen gehen
Am Morgen kommt die Nachricht ins Haus,
der Hausälteste erlitt einen Schlaganfall,
liegt auf der Intensivstation im Krankenhaus,
ein Schrei verbreitet sich im häuslichen Hall
An seinem Bett beginnt das Flehen,
Herr, gib ihn mir bitte wieder,
laß ihn nicht von Dannen ziehen!
Reuige Luft schlägt sich nieder
Der Vater erwacht, der Sohn wird beschämt,
die Ärzte bestätigen den Verdacht,
wird bleiben weitgehend gelähmt,
der Rollstuhl wird zum zweiten Heim gemacht
Dem Sohn ist es gleich,
er pflegt ihn ohne zu schwächeln,
es macht ihn innerlich so reich,
ihm reicht das väterliche Lächeln
Erhobenen Hauptes schiebt er ihn umher,
zum trotz aller Individualisten,
wie ein Feldzug durch ein gesellschaftliches Leer,
die Ehre des Alters ist wieder zu errichten.
Wie lange noch?
Klägliche Versuche, Sinn zu geben,
diesen Zeitvertreibungen von Welt,
haben scheinbar eingehauchtes Leben,
ihr Glanz, noch niemanden lang erhellt
Einsam zwischen Unzähligen,
tröstendes dabei sein in den Massen,
betrinken der Gesellschaftlichkeit wegen,
Wärme suchend, in solchen Klassen?
Scheinst gut drauf zu sein,
unerbittertes gesund lachen,
Bitterkeit stellt sich ein,
Masken, die dein Inneres bewachen
Zu Menschen in falscher Abstinenz,
suchst Segen in der Unerreichbarkeit,
die künstliche Distanz ist immens,
ist nicht Einbildung die größte Einsamkeit?
Ein Leben zwischen Arbeit und Vergnügen,
Selbstflucht hält an,
kann Spaß als Sinn genügen?
Eingetaucht in die Romanwelt,
Phantasien, welch schöne Flucht,
in die Träumerreihe angestellt,
schon mal mit Jenseitsszenarien versucht?
Das Leben scheint erfüllt,
besser man hinterfragt es nicht,
Seifenblasen mit Inhalt gefüllt,
tragen diese denn Gewicht?
Verleugnet, so viele übergangene Zeichen,
obwohl Allah sie einhämmert,
müsste zum Wachwerden reichen,
doch Sinne an Ignoranz geklammert
Eine Weile lang lässt der Schöpfer Zeit,
auf den Umbruch wartend,
stellt täglich Leben bereit,
doch auch er ist strafend
Unaufhörliche Rechtfertigungen,
ständig treuer Weggefährt,
weit weg von Niederwerfungen,
wie undankbar der Mensch verfährt
Bittest aber den Schöpfer in Not,
wenn die Lage hoffnungslos ist,
Hilfe angenommen, alles in Lot,
wie schnell der Mensch vergisst
Endlos aufgetanktes Wissen,
den Lehrmeister nicht gefunden,
lässt die Erkenntnis missen,
wann wirst du es bekunden!?
Vatan Almanya
Kirk yil olmus geleli,
üç milyon agir ödedi bedeli
Kenar semtler bize ait,
üst balkondan damlayan su,
hal? yikayanimiza sahit
Ahmet aga dönecek dönmesine,
kirk yillik sorun,
tasinmis yetmis yasin ötesine
Artik gitmek zor olur,
diskotek ve hapishane rajonlari
maalesef bizim gençlerden sorulur
Çalismakla geçer günler burada ancak,
nerede o günler,
boyuna gelirdi okadar kaçak
Ilim tahsili ugrar cahil baba engeline,
laf yok,
kisa yoldan eve para getirene
Sosyal yardim her alanda,
ama artik o`da sallantida
Binlerce iscinin çalisdigi o fabrikalar
artik üç bes kisinin
ve soguk makinelerin sesini yankilar
Alman disiplini o biçim,
bos buldugu tüm alanlara,
dikmis agac ve çim
Gri bulut’dan yagmur iner,
rahmet yagar,
moral çöker
Zaten gülen yok sokakda,
gülmek için,
özel filimler hazirda
Anayasa kitaplari çok agirmis
o kadar ki,
basörtüler yükünü tartmazmis
Çoçuk yerine köpek yetisdiren,
Ruslara, gel deden`de Almandi, diyen
Dönercine alkis tutan,
fabrikana sorun çikaran,
ne ise yarar,
Allahin planina karsi kalkan
Kendini arayan o eski dünya devi
nede çabuk unuttu,
yapilan bunca hizmetleri
Bizim Deutsch
Bu Gedicht için,
hangi Sprachiyi seçsem,
Wortschatzim çok sirin,
Ben, 3mio´dan bir Sprachsersem
Abi, nicht einfach burada,
aradigim Wortlar eigentlich,
Zungemin ucunda,
klarkommen, basit degilmis,
iki Stuhlun arasinda
Besuch lacht über mein türkçe,
arasinda Fehler bulan çok,
klar doch, hepsi iyi niyetince,
üstelik steckt noch der Ok,
ein Deutscher sapladi,
Blut damladi ince ince
Türkcem besteht aus sey,
almancam aus Ey,
ikisini addieren etsem,
çikarmi yeni bir sey?
Brauche mehr Deutsch ve türkçe,
erst jetzt çakdim galiba,
Gossensprache takmis bana,
ben coolken bir kelepçe
Später verecekler artik,
su deutsche Passi,
aber halen kurtulamadik,
wiederhol bakalim su Klassi
Bizim Lehrer tutturmus,
unbedingt oku su romani,
ne anlarim,sen önce gel,
bizim Gegendi bir tani
Bizim ev, Zentruma uzak,
Spielplatzda almani kim bulcak,
bulsan bile, reden yasak,
dies und mehr oldu bize,
ein fetter tuzak

